Ina Brandes, Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, hat die Geförderten des NRW-Rückkehrprogramms zu einem Alumni-Treffen nach Düsseldorf eingeladen. Ich bin einer davon.

Bis 2020 war ich Assistant Professor am Trinity College Dublin. Das Rückkehrprogramm hat mir damals die Rückkehr nach Deutschland ermöglicht: Ich wurde auf eine Professur an der Universität Siegen berufen. Die damalige Ausschreibungsrunde 2018 lief unter dem Moto „Künstliche Intelligenz – Maschinelles Lernen“.

Für mich ist das NRW-Rückkehrprogramm eine tolle Initiative. Es bringt Forschende, die im Ausland arbeiten, zurück nach Nordrhein-Westfalen und gibt ihnen erheblichen Spielraum für den nächsten Karriereschritt. Seit 2007 wurden auf diesem Weg 65 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gefördert.

Nebenbei bemerkt: Gerade läuft die nächste Ausschreibung. Diesmal geht es um „KI, digitale Souveränität und vertrauenswürdige Informationsinfrastrukturen“. Bewerbungsschluss ist der 8. Januar 2027. Wer derzeit im Ausland forscht und über eine Rückkehr nach NRW nachdenkt, sollte sich das Programm anschauen.

Ich freue mich auf das Treffen im Dezember – besonders auf den Austausch mit den anderen Rückkehrerinnen und Rückkehrern und darauf zu erfahren, wohin ihre Wege seit der Förderung geführt haben.

Ina Brandes ist seit 2022 Ministerin für Kultur und Wissenschaft. In ihre bisherige Amtszeit fallen mehrere größere Veränderungen in der Hochschul- und Wissenschaftspolitik; einige davon wurden durchaus kontrovers diskutiert. Dazu gehören etwa das eigenständige Promotionsrecht des Promotionskollegs NRW und die Reform des Hochschulrechts. Kontroversen gehören zur Hochschulpolitik wohl dazu. Umso mehr freue ich mich auf die Gelegenheit, mit der Ministerin und den anderen Alumni ins Gespräch zu kommen.


Joeran Beel

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